#01 Alexander Schmalhofer
Shownotes
Alle Infos zur Bau- und Energiemesse im Jahnstadion Regensburg: https://www.bauundenergie.net/
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Speaker Energie entscheidet. Spiele. Energie trägt. Mannschaften. Energie verbindet Eine Stadt und gute Energie verbindet uns. Herzlich willkommen zur ersten Folge der ReWAG Schaltzentrale. Schön, dass ihr dabei seid. In diesem Podcast geht es um viele tolle Verbindungen zwischen der Rewag und Menschen aus dem Netzgebiet. Und mit diesen Menschen wollen wir hier in diesem Format sprechen? Für die erste Folge habe ich mich sozusagen selbst eingeladen, hier im wunderbaren Jahnstadion Regensburg beim Sportdirektor des Jahn Alexander Schmalhofer. Herzlich willkommen in der Schaltzentrale. Servus! Hallo! Ein wunderbarer Ort. Ich bin sehr, sehr gerne hier. Du hast schon sehr viele Stadien gesehen. Was ist so dein Eindruck von diesem wunderbaren Jahnstadion? Regensburg? Ja, schon. Schon Schmuckkästchen, muss ich sagen. Ich finde es von der Größe her total cool. Und man kann schon eine ordentliche Stimmung und Energie auch hier erzeugen. Deswegen ist es eine coole Kulisse, um jetzt auch hier mit dir zu sitzen. Sehr schön. Und Energie ist eigentlich ein ganz tolles Stichwort. Bevor wir richtig reinstarten es gibt so eine kleine Hausaufgabe vorab von mir. Die Gäste müssen etwas mitbringen, was ihnen Energie gibt. Und das kann ein Nahrungsmittel sein, ein Gegenstand, ein Spruch, whatever. Ich bin sehr gespannt, was du heute mitgebracht hast. Ich habe ein Armband mitgebracht, das ich tatsächlich auch jeden Tag dabeihabe. Da sind so ein paar Steine mit dran. Das steht so für meine Liebsten in der Familie und das habe ich dann gerne an und habe ich gern dabei und und schaue auch gern drauf. Speziell in Phasen, in denen es vielleicht mal ein bisschen stressiger ist oder ich mich nicht gut fühle und eine Energie braucht, dann habe ich das bei mir und kriegt dann einen kurzen, schönen Energiekick. Die Rewag und der Jahn. Das hat ja eine ganz lange Tradition und ich weiß nicht, ob du die Geschichte kennst aus dem altehrwürdigen Jahnstadion an der Prüfeningerstraße. Die Rewag hat Demian damals mal den Strom abgestellt, weil der Jahn tatsächlich die Rechnungen nicht bezahlt hat. Kennst du diese Geschichte? Nein, nein. Also tatsächlich Stolze drei hundert Mahnungen und acht und vierzig Ankündigungen hat der Jahn dezent ignoriert und dann wurde es irgendwann dunkel. Ja, also das ist so eine Geschichte, die begleitet den Jan und die Rewag immer noch. Würde jetzt natürlich nicht mehr passieren, oder? Nein, natürlich nicht. Ich glaube, da sind wir gut aufgestellt und es ist aber eine hoffentlich lustige Anekdote, die mehr verbindend wirkt. Ja, definitiv. So ein kleiner Running Gag. Jetzt kann man drüber lachen. Ich glaube, damals war es weniger lustig für beide Seiten. Jetzt sprechen wir ja schon ein paar Minütchen. Ich habe den Zuschauern ja auch ein bisschen was unterschlagen. Und zwar Du hast ja eigentlich einen Doktortitel. Dr. Alexander Schmalhofer, Wie wichtig ist dir dieser Doktortitel? Der ist mir tatsächlich gar nicht wichtig. Ich lasse ihn auch sehr gerne weg. Und im Fußball umso mehr, weil der Fußball oftmals einen Doktortitel gar nicht so verträgt. Für mich hat er einfach nur bedeutet, dass ich mich in einem bestimmten Bereich auch rund um den Fußball extrem weiterbilden konnte. Ich habe sehr viel gelesen. Die Doktorarbeit war ja so rund um das Thema Spielanalyse im Fußball und das hat mir einfach ermöglicht, mir sehr viel Wissen anzueignen und einen Kenntnisstand zu erlangen, den vielleicht der eine oder andere speziell zu der Phase auch noch nicht hatte. Und das ist mein Blick auf den Doktortitel. Der Titel selber spielt für mich aber keine Rolle, deswegen auch gerne in der Ankündigung. Und so weiter und so fort. Lasst es gerne weg. Okay. Sehr schön. Wir fassen kurz zusammen. Du bist Sportwissenschaftler, Experte für Spielanalyse und Datenanalyse und vor allem auch im RB Kosmos viel unterwegs gewesen. Wo siehst du dich persönlich am besten aufgestellt in deiner Funktion? Na ja, schon da, wo ich, wo ich jetzt gerade bin, ehrlich gesagt. Also ich habe mich über viele Jahre mit. Mit einzelnen Fachgebieten intensiv beschäftigt. So die Fachgebiete, die die, so die die Fußball Kerninhalte betreffen. Egal ob Scouting ist, ob es Analyse ist, ob es Daten ist und und noch ein paar mehr. Und da durfte ich viel Erfahrung sammeln, viel lernen. Und das heißt aber auch, dass ich jetzt natürlich in diesen ganzen Gebieten schon auch was mitbringen. Und das hilft mir natürlich jetzt auch in der Rolle, in der ich eine sportliche Gesamtverantwortung habe, zu versuchen, einen Klub darin weiterzuentwickeln. Stichwort Gesamtverantwortung. Das ist ein großes Wort und es ist ein großer Verein, Dritte Liga, auch Neuland für dich. Spürst du diese Verantwortung und wie gehst du mit dieser um? Oder bist du so ein Mensch, körperlich, mental, dass ich das gar nicht irgendwie an mich ran? Ja doch, natürlich spürt man das. Also das ist ja auch ein Job, den macht man vier und zwanzig, sieben, wenn man ehrlich ist. Also es ist beschäftigt einen jeden Tag und ich mache mir sehr viele Gedanken über den Tag und auch am Abend, wie wir unsere Situation kurzfristig verbessern können, wie wir sie mittelfristig verbessern können. Da ist die dritte Liga, ein Umfeld, welches nicht so leicht ist. Und und das wissen wir, wissen wir alle. Und. Und gleichzeitig wissen wir auch. Und ich glaube, das ist auch ein Grund, warum ich hier bin, dass wir uns als Club weiterentwickeln wollen und und da eine Basis schaffen müssen, dass wir wieder in Bereiche kommen, in denen es sportlich wieder ein bisschen mehr Spaß macht. Nimm uns mal ganz kurz mit, in den Entscheidungsprozess hierher zu kommen. Der Entscheidungsprozess war so, dass ich erst mal den Club schon seit mehreren Jahren verfolge. Ich habe mich. Ich habe mich mitgefreut, wenn es wenn es aufwärts ging und habe auch mitgelitten ehrlicherweise, wenn es dann runter ging und deswegen auch immer wieder mal im Kontakt gewesen. Und dann war es auch so, dass es dann in der Phase in konkretere Gespräche ging. Die, die sehr gut waren, bei der wir, glaube ich, auch gemeinsam gematcht haben. Ich jemand bin, der schon auch eine Motivation mitbringt, Dinge aufzubauen. Also natürlich habe ich einen Background im Red Bull Kosmos, aber da war es über die letzten Jahre ja auch nicht so, dass alles schon immer funktioniert hat, sondern auch da konnte ich Dinge in den Bereichen aufbauen. Das ist das, was ich, was ich hier auch gerne machen möchte und das in Verbindung mit einer mit einer regionalen Verankerung war noch großer, größerer Motivator, weil es mir auch wichtig ist, einfach Dinge zu machen, die dann auch sinnvoll sind, auch für Regionen sinnvoll sind, mit denen ich mich total identifizieren kann. Und so war der Entscheidungsprozess und und jetzt hoffe ich, dass wir, dass wir da gute nächste Schritte gehen können. Wir haben vorher schon ganz kurz über deine Vita gesprochen. Du hast sehr, sehr viel Wissen über den Profifußball dir aneignen können. Hast du dir das jetzt in der Theorie vielleicht auch ein bisschen anders vorgestellt, wie sie jetzt ist. Nein. Also ich bin bin mit wenig Vorstellungen reingegangen, weil das für mich nicht so viel Sinn ergibt. Jeder Verein ist ist komplett anders, weil ein Verein aus aus Menschen besteht. Und deswegen ist mein Ansatz, in einen Verein reinzukommen, die Menschen kennenzulernen und dann wirklich zu verstehen, wo stehen wir da und und und. Wo müssen wir ansetzen, um um besser zu werden? Und da machen Vorstellungen an der Stelle gar nicht so viel Sinn, sondern eher dann, sobald ich drin bin, zu erkennen, wo wir, wo wir besser werden können. Wie viel Energie braucht ein Sportdirektor im Alltag, in seinem Job? Ja, es ist schon immer immer recht am Limit, weil weil halt die Tage natürlich immer entsprechend lang sind, weil sehr viele Themen gibt die die am Ende bei der Rolle liegen und weil man ja auch den Anspruch hat, die Rolle auch so zu leben, dass man das man Stück für Stück besser wird und und dann ist der das Fußballgeschäft ja auch speziell was das Thema Energie betrifft, weil so der der Otto Normalverbraucher, der der arbeitet unter der Woche und am Wochenende nimmt er sich seine Pause. Das ist ja bei uns nicht so, bei uns ist ja Wochenende Höhepunkt. Das heißt, du arbeitest auf den Höhepunkt am Wochenende zu und und dementsprechend ist es ja auch da so, dass das die Spiele ja dann auch immer eine gewisse Energie wieder rauben. Man ist emotional dabei und deswegen ist man da schon immer an einem hohen, an einem hohen Energielevel. Aber das ist auch nichts, was mich, was mich davon abhält, die Rolle zu machen, sondern das bin ich auch. Aber dieses Energielevel, das sinkt ja eigentlich während der Saison nie, weil du hast eben schon beschrieben am Wochenende Höhepunkt und am Montag geht es wieder von vorne los. Also eigentlich hat man doch gar keine Pause während der Saison, Ja, also du hast wenig Pausen. Das ist so und deswegen geht es darum, sich bewusst Pausen zu nehmen. Also ich glaube, das ist bei bei anderen Jobs auf einem gewissen Niveau auch so, dass man, dass man es schaffen muss, sich sich Inseln zu schaffen in seinem Alltag, bei dem man dann doch auch mal die Dinge beiseite legt. Das ist sehr schwer, weil der Fußball omnipräsent ist. Also wenn ich, wenn ich wirklich abschalten will, dann, dann muss ich einen Fernseher aber auch ausmachen, dann muss ich das Handy weglegen. Das ist eh gut, wenn man ehrlich ist und sich wirklich bewusst im Hier und Jetzt vielleicht mit seinen Kindern oder der Family wirklich beschäftigen und auch mit dem Kopf da zu sein. Diese Insel muss man sich nehmen, um immer wieder diese Energie zu tanken. Das kann auch Sport sein. Klar, aber das sind bewusste Momente. Wenn man die sich nicht nimmt, dann glaube ich, wird es vom Energielevel auch auf Dauer gesehen schwieriger und anstrengender. Und dann gibt es ja auch noch den Freundeskreis und da steckt natürlich auch ganz viel Fachwissen im Fußball dahinter und da wird man ja auch ständig konfrontiert. Wahrscheinlich mit Fußball. Also wie ist es da bei dir? Sagst du da ganz klar. Hey Leute, heute mal bitte kein Fußball oder gehst du da auch mit auf die Diskussionen drauf ein? Ja, ich gehe schon darauf ein, weil weil es viele natürlich auch einfach interessiert. Und jetzt bin ich in der besonderen Situation, dass ich natürlich vieles, vieles erleben darf, was andere vielleicht auch mal gerne erleben wollen würden. Und deswegen ist es für mich eher so, dass ich, dass ich das dann. Der Zugang ist, das vielleicht auch zu teilen und zu sagen Hey, so läuft es eigentlich ab. Weil viele Dinge laufen ja auch nicht so ab, wie sich das manche so vorstellen, die auf der Tribüne sitzen oder der Freundeskreis. Und deswegen versuche ich das schon eher zu teilen. Ist aber am Ende natürlich auch nicht förderlich, wenn es darum geht, mal abzuschalten. Da muss man auch mal sagen Jungs, jetzt mal weiter. Ja, Schafkopf, Schafkopf kann hervorragende Energie erzeugen. kurze oder lange ist hier die Frage. Ja, ich weiß. Hier wird eher der Kurze gespielt, aber in München eher der lange deswegen. Wir haben immer eher den Langen gespielt. Okay, das dürfte die Zuhörerinnen und Zuhörer wahrscheinlich auch sehr freuen. Regensburg ist ja eine SchafkopfHochburg, würde ich sagen. Und auch im Verein gibt es den einen oder anderen Spieler. Also da ist schon mal ein Spielchen absolviert. Ich denke hier an Andi Geipel zum Beispiel. Er hat die Ehre, hatte ich bislang noch nicht die Ehre. Ich glaube, das kann man eher andersherum sehen. Aber okay, ich werde es ihm vielleicht mal stecken. Energie im Team kann man ja vielleicht auch messen. Oder ist es eher so ein Bauchgefühl, dass du sagst, du gehst jetzt am Spieltag in die Kabine rein und denkst Boah, irgendwie, da ist was in der Luft, Merkst du das irgendwie? Kann man das messen Ja, ich glaube, Messen ist schon schwer. Mittlerweile kann man schon viel messen. Aber man muss natürlich auch immer die Dinge messen können, die man auch wissen will. Und deswegen geht es bei dem Thema Energie denke ich schon viel um Bauchgefühl und Intuition und das darf man auch nicht unterschätzen. Also auch speziell bei einem Trainer nicht. Der Trainer ist ja oftmals noch näher dran an der Mannschaft und da finde ich es schon wichtig, dass man, dass man auch auf seine Intuition hört oder vielleicht mal Strömungen wahrnimmt und dann auch vielleicht frühzeitig in die Kommunikation geht. Das sind Dinge, die die wichtig sind und und da spielt die Energie eine Rolle, ganz klar. Bist du mehr ein Kopfmensch oder so ein Bauchmensch? Also wie triffst du Entscheidungen? Also ich würde schon sagen, dass ich. Dass ich beides bin. Ich denke schon, dass ich einen recht scharfen Verstand habe und den versuche ich schon auch einzusetzen. Aber trotzdem ist es speziell bei schweren Entscheidungen, die halt regelmäßig sind. Und die kennen wir alle aus unserem Leben schon extrem wichtig, auch auf den Bauch zu hören. Deswegen kann ich es glaube ich nicht komplett beantworten. Ich finde, es gibt. Es gibt Entscheidungen, die kannst du rein aus dem Kopf treffen. Ich glaube aber fest daran, dass das der Bauch eine wesentliche Rolle spielt. Nur ist die Herausforderung da ja auch, dass du wirklich es hinkriegst, auf den Bauch zu hören. Weil oftmals spricht ja dann der Kopf plötzlich doch wieder mit und und das ist eher die Herausforderung aus meiner Sicht. Und hier können wir uns zum Beispiel auch anschauen, Es gibt ja den bekannten Lauf, wenn es wenn eine Mannschaft einen Lauf hat. Also da spielt ja ganz klar der Kopf mit, Was kann hier beeinflussen sein? Ja, also den gibt es und es gibt auch Sachen, die kannst du, die kannst du nicht beeinflussen. Das ist einfach so, das ist der Fußball. Das ist ein Low Scoring Game. Und dann fällt manchmal ein Tor und manchmal fällt keines. Ist in Nuancen, die da, die da stattfinden. Und trotzdem ist der Kopf ein zentraler Baustein. Im Profisport, allgemein, im Fußball, aber auch in anderen Bereichen. Und um den Kopf kannst du aber auch trainieren. Genauso wie du, wie du an deinem Körper arbeiten kannst, kannst du an deinen Gedanken arbeiten, um für dich gewisse Tools zu haben, die ich anwende im Kopf, wenn halt gewisse Situationen im Außen passieren und und das passiert auch im Profisport und und ist absolut Teil des Ganzen und ist Training. Hättest du gedacht, dass du hier so agierst, wie du agierst? Bist du am Spieltag eher ruhiger oder innerlich total explosiv? Nimm uns da mal ein bisschen mit in deinen Kopf. In deinen Körper. Also ich bin schon. Ich bin schon auch emotional, muss ich ehrlich sagen. Speziell während den Spielen fiebere ich brutal mit. Also ich habe dann hier so mein Plätzchen auf der Tribüne, wo mich so wenig Leute wie möglich sehen, weil dann hampele ich rum wie so ein Osterhase. Das muss dann irgendwie auch raus. Also da bin ich schon, Stecke ich schon komplett drinnen? Ja, anders wäre es wahrscheinlich auch gar nicht möglich. Also ich meine, wenn man keine Emotionen oder keine Leidenschaft am Spieltag zeigt, ist man wahrscheinlich auch im falschen Job. Ja, ich glaube, das gibt es auch. Aber ich. Ich bin es nicht Wie motiviert man denn ein Team in schwierigen Phasen? Ich würde sagen, in schwierigen Phasen ist Motivation fast das falsche Wort, weil Motivation aus meiner Sicht etwas ist, was intrinsisch passieren muss Extrinsisch, also von außen zu motivieren, mit, mit irgendwelchen Anreizen. Das kann mal kurzfristig funktionieren, aber mittelfristig funktioniert es nicht. Das heißt, das Thema Motivation, das muss, das muss beim Spieler, das muss in der Mannschaft, es muss im Team einfach verankert sein. In den schwierigen Phasen geht es deswegen aus meiner Sicht auch nicht um das Thema Motivation. Weil ich. Weil ich auch weder unseren Jungs noch anderen Teams vorwerfen würde, dass sie in schwierigen Phasen nicht motiviert sind. Ich glaube eher, dass es da um andere Themen geht, dass da vielleicht Blockaden da sind, die die einen halt von gewissen Situationen abhalten oder nicht in seiner vollen Kraft sein lassen. Und dann bin ich wieder wieder eher bei dem bei dem Thema Kopf. Wie kriege ich es hin, dass ich so vorbereitet bin, dass ich diese Blockaden halt auch in den schwierigen Phasen nicht habe? Und was natürlich am Spieltag auch massiv beeinflussen kann, ist die Energie der Fans. Absolut positiv wie negativ. Es gibt ja auch Spieler, die finden es ja auch das Wort geil, wenn man jetzt richtig ausgebuht wird. Das gibt denen Energie. Man muss ein bisschen differenzieren bei dem Ausbuhen. Ich glaube, wenn man es schafft, in einem Auswärtsspiel vor zwanzig tausend an den Punkt zu kommen, dass quasi die die Heimmannschaft, also der Gegner von ihren Fans ausgebuht wird, dann weißt du, bist du auf dem richtigen Weg. Wenn aber das Ausbuhen der eigenen Fans auf die eigene Mannschaft im Heimspiel passiert, dann wissen wir auch, dass es einen Einfluss hat und keinen, den du dann in so einer Situation gebrauchen kannst. Das heißt, natürlich spielt die Tribüne eine Rolle und natürlich ist es eine gemeinsame Energie, die du erzeugen kannst, um erfolgreich zu sein. hundertProzentig. Das bisher energetisch beste Spiel beim Jahn, das du erleben durftest. Also ich war noch im Stadion, auch das war noch vor meiner Zeit. Das war kurz bevor ich gestartet habe, hier gegen sechzig. Das war energetisch natürlich Wahnsinn, weil da hat irgendwie alles funktioniert und dann hat man, hat man die Löwen einmal vier zu null abgefertigt, da war eine richtig coole Energie drinnen. Ansonsten war schon auch der Auswärtssieg in Aachen. Das war mein erstes Spiel. Da denke ich natürlich gerne auch zurück, weil da war es eine ähnliche Situation, wie wir gerade besprochen haben. Da haben wir es geschafft, dass wir, dass wir die zwanzig tausend relativ schnell ruhig gestellt haben. Und dann hat man gemerkt, dass bei uns eine Energie entstanden ist. Und dann war es auch cool, dann mit einem Auswärtssieg dann nach Hause zu fahren. Abschließend Was wäre dein Wunsch für die nächste Zeit hier, vielleicht auch für die laufende Saison, auch in Hinblick auf Energie? Was würdest du dir wünschen von den Fans, von den Spielern, vielleicht auch von dir selbst? Was wäre da so dein Wunsch? Also energetisch ist es extrem wichtig, dass wir als Klub in der Phase, in der wir sind, zusammenhalten und es schaffen, eine positive Dynamik und Energie so zu erzeugen, dass wir, dass wir kurzfristig einfach unsere sportliche Situation stabilisieren. Also wir wollen im nächsten Jahr logischerweise mit den Jahren auch wieder in der dritten Liga spielen. Dafür müssen wir noch unsere unsere Punkte holen. Aber es ist natürlich ganz klar dieses kurzfristige Ziel, das ist der eine Teil des Wunsches, und der ist natürlich so ein Stück weit die Basis für den zweiten Teil des Wunsches, dass wir Stück für Stück, aber auch strategisch und und und strukturell hier als uns als Klub auch weiterentwickeln. Das sind Dinge, die jetzt auch schon begonnen wurden oder die ich beginnen konnte und die, die aber auch notwendig sind, dass wir, dass wir wieder in der sportlich noch erfolgreichere Zukunft schauen können. Und das ist so die Balance zwischen diesem kurzfristigen und dann dem mittelfristigen Wir wünschen alles Gute für die Zukunft, Herzlichen Dank, dass Du Dir heute die Zeit genommen hast. Danke schön. Ja, historisch. Heute Folge eins der Schaltzentrale und ich darf jetzt schon den nächsten Gast ankündigen. Peter Holmgren von den Eisbären Regensburg wird in der nächsten Folge über sein Energielevel sprechen. Bis dahin habt eine gute Zeit. Wir hören uns in der nächsten Schaltzentrale.
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