#03 Christian Volkmer

Shownotes

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00:00:00: Speaker 1: Kennt ihr so Tage, an denen man einfach viel zu viel um die Ohren hat und am Ende müsste der Tag am besten acht und vierzig Stunden haben. Nicht? Na dann herzlichen Glückwunsch. Dann habt ihr ein hervorragendes Zeitmanagement. Unser heutiger Gast bewegt sich gleichzeitig in mehreren Welten und ich bin gespannt, wie viele Stunden sein Tag haben müsste. Er ist Geschäftsführer von Projekt neun und zwanzig, Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz, Kelheim und Hauptgesellschafter der Eisbären Regensburg. Das sind nur drei Bausteine seines Lebens Drei Rollen, die jede für sich schon mehr als genug Arbeit bedeuten würden. Energiemanagement ist hier gefragt und das schauen wir uns heute mal genauer an! Herzlich willkommen bei der Schaltzentrale. Schön, dass ihr dabei seid. Die Schaltzentrale der IBAG. Gute Energie in jedem Gespräch. Und mein Gast ist heute Christian Volkmar. Herzlich willkommen in der Schaltzentrale.

00:00:57: Speaker 2: Herzlich willkommen bei uns in unseren Räumlichkeiten und danke für die Einladung.

00:01:00: Speaker 1: Ich habe mich selbst eingeladen in die heiligen Hallen von Projekt neun und zwanzig. Es ist sehr, sehr hübsch hier. Wir haben einen hervorragenden Blick nach außen in den Innenhof. Sehr, sehr schön.

00:01:12: Speaker 2: Wir fühlen uns wohl. Historische Räumlichkeiten. Aber wir sitzen ja eigentlich in einer ehemaligen Küche. Deshalb. Ja.

00:01:19: Speaker 1: Gesellig.

00:01:20: Speaker 2: Gesellig. Genau. Genau. In der Küche. In der Küche finden immer die besten Gespräche statt. Sehr gut.

00:01:25: Speaker 1: Sehr schön. Christian, was hast du uns heute Schönes mitgebracht? Wir starten das Gespräch immer mit einem persönlichen Energie bringe.

00:01:34: Speaker 2: Ja. Das ist ein kleines Herz aus einem weißen Stein. Das hat mittlerweile meine große Tochter geschenkt. Und es begleitet mich immer in meinen Aktentaschen. Bringt mir hoffentlich Glück und ein bisschen Energie und Handschmeichler Effekt. Und manchmal nimmt man das raus und denkt sich Na ja, gut, es ist nicht immer alles nur Geschäft und Stress, sondern da denkt man die Familie und das gibt durchaus Energie.

00:01:55: Speaker 1: Ich weiß eigentlich gar nicht so recht, wo ich bei dir anfangen soll. Und hinter welche Türe ich als erstes schaue. Vielleicht staffeln wir mal das und du nimmst uns mal mit in deinen Alltag. Wie viel Prozent nehmen die jeweiligen, ich nenne es mal Aufgaben ein in deiner Woche?

00:02:10: Speaker 2: Das ist wirklich sehr, sehr unterschiedlich. Das hängt immer von der Zeit ab. Also Eishockey anfängt, hängt es natürlich davon ab, ob es Saison ist oder nicht. Saison, ob Spieltage sind, wo man natürlich vor Ort ist oder natürlich einem Kammerleben, gibt es unterschiedliche Auf und ABS, aber das ist natürlich so das Hauptaugenmerk. Das Geschäft ist natürlich, die Unternehmung ist. Das sind sicherlich sechzig bis siebzig Prozent und die restlichen dreißig Prozent verteilen sich dann auf das in Anführungszeichen Hobby Eisbären und auf die Tätigkeit als Präsident.

00:02:43: Speaker 1: Du hast viele Rollen und Projekte gleichzeitig. Wie entscheidest du denn jeden Tag, was auch in deinem Kopf so los ist? Also irgendwie muss man das ja auch managen.

00:02:53: Speaker 2: Ich glaube, das muss man priorisieren Und es geht glaube ich schon immer darum, wo man am meisten bewegen kann oder was am wichtigsten ist an dem Tag. Aber wenn man ganz ehrlich ist das glaube ich, kennt jeder. Das meiste wird vom Tag vorgegeben. Also es kommen dann Dinge auf einen zu, auf die man spontan reagieren muss. Die wenigsten Tage laufen so ab, wie man es sich vorgestellt hat, sondern muss auf das, was da kommt, agieren und reagieren. Und das ist sehr bunt. Das macht es aber gleichzeitig spannend und auch immer noch interessant.

00:03:20: Speaker 1: Müsste dein Tag mehr als vier und zwanzig Stunden haben oder sagst du das reicht?

00:03:24: Speaker 2: Das reicht, Das reicht durchaus. Das passt und glaube ich. Das macht auch Sinn, dass der Tag begrenzte Stundenanzahl hat, weil man braucht ja ab und zu. Das macht glaube ich, schon Sinn, aber es passt. Ich habe schon mehr in meinem Leben gearbeitet als aktuell. Deshalb fühle ich mich mit den vier und zwanzig Stunden ganz wohl.

00:03:42: Speaker 1: Wann merkst du denn am deutlichsten, dass deine persönliche Energie hoch oder niedrig ist? Hast du da irgendwie so Momente? So sagst. Heute bin ich richtig produktiv. Gibt es da irgendwelche Besonderheiten bei dir?

00:03:57: Speaker 2: Ja, ich glaube, das hat jeder die Tage. Aber man merkt es daran, dass man einfach fokussierter ist und dass man an solchen Tagen, wenn man viel Energie hat und das auch spürt, dass man die umsetzen kann, sich sich tiefer vielleicht in einzelne Themen hineinarbeitet oder auch entscheidungsfreudiger ist an den Tagen dann, dann merkt man heute passt es und heute hat man entsprechend auch mehr Energie. Und wenn der Tag so dahinplätschert, ist es manchmal. Das sind die schwierigeren Tage, weil da hat man mehr Energie, sind einfach die, die Energiekiller sind die ruhigeren Tage häufig als die aktionsreicheren.

00:04:27: Speaker 1: Und du hast ja auch schon ganz kurz erzählt Familie ist dir ganz wichtig. Ist das für dich wahrscheinlich Thema Nummer eins, wo du dir am meisten Energie holst?

00:04:38: Speaker 2: Ja, natürlich. Aber jeder, der auch zwei Kinder hat zu Hause und Action weiß, das kann auch manchmal ein Energiefresser sein. Aber es ist. Es ist eine andere Energie, um die es da geht. Und das ist was ganz was anderes. Und ein Ausgleich. Also auch eine ausgleichende Energie zu dem, was man vielleicht im Beruf oder im Ehrenamt erlebt. Das ist natürlich total wichtig und es erdet einen auch total. Das ist ja auch auch ganz, ganz wichtig und das hat ja auch was mit Energie zu tun. Energie braucht Erdung häufig. Das ist tatsächlich so, und das ist immer angenehm und ganz, ganz wichtig.

00:05:12: Speaker 1: Und nicht nur im privaten Umfeld, sondern natürlich auch bei ganz vielen Projekten. In deinen vielen Rollen musst du viele Entscheidungen treffen. Wie gehst du mit so Entscheidungsmomenten um? Machst du das aus dem Bauch raus ad hoc? Oder bist du eigentlich so ein Kopfmensch, der das alles durchdenkt?

00:05:32: Speaker 2: Ich glaube, die Kombination von verschiedenen Dingen, in welcher Rolle man ist. Also ich bin schon ein Freund davon, dass man eigentlich immer alles vorbereitet oder eben auch genau weiß, welche Optionen man hat. Das ist, glaube ich, eine wichtige Phase. Aber vieles im Leben lebt auch davon, dass man einfach dann spontan aus der Situation und aus dem Bauch heraus entscheidet. Das ist eine Kombination aus beidem. Ich bin ganz, ganz sicher nicht nur ein Kopfmensch, sonst hätte ich viele Dinge in meinem Leben auch nicht so gemacht. Aber ja, ich glaube, das hat was mit Energie zu tun, dass man sagt, ich möchte eine klare Entscheidung treffen. Und das ist bei mir häufig auch einfach eine Gefühlssache. Und ob sie was gut anfühlt und ich bin da selten hat mich das bisher betrübt, betrügt. Also das funktioniert recht gut. Wenn man ein gutes Gefühl hat, dann trifft man eine klare Entscheidung.

00:06:17: Speaker 1: Und ein gutes Gefühl hast du hoffentlich auch, wenn du an die Zusammenarbeit mit der Eva denkst. Wir haben ja auch, oder? Die Eva hat ganz viele Überschneidungspunkte. Auch mit dir auch natürlich mit Projekt neun und zwanzig, mit den Eisbären. Wo siehst du denn grundsätzlich Energieversorgung der Region Regensburg im Jahr zwei tausend fünf und dreißig? Wenn man mal so zehn Jahre vorwärtsdenken.

00:06:41: Speaker 2: Also ich glaube, wir sind ja da in einem riesigen Transformationsprozess. Die Energienutzung wird mehr in der Region. Die Elektromobilität, Das ist ein ganz wichtiges Thema, das wir alle voranbringen wollen. Und die RevA bringt da zwei Dinge ganz, ganz wichtig mit, die man da braucht als Energieversorger nämlich einerseits einen klaren Fokus auf die Region und auf die Menschen in der Region und gleichzeitig auch ein bisschen Weitblick, wo es denn hingeht. Wir sind ja nicht ohne Grund zum Beispiel allein bei der Ladeinfrastruktur, da fast deutschlandweit mit führend. Das ist ja auch dem Engagement der Rewag ganz entscheidend zu verdanken und das passt sehr gut zu uns. Also die Zusammenarbeit ist immer sehr, sehr konstruktiv, aber auch zukunftsgewandt in dem Umfeld. Das ist alles sehr offen und gleichzeitig sehr persönlich. Und ich glaube, die Herausforderung, die wir haben, werden bis zwei tausend fünf und dreißig, die sind sehr, sehr groß. Aber die Rewag ist sicherlich ein Partner, den der das im Blick hat. Und deshalb wird mir da nicht bange um die Region. Da sind wir, glaube ich, in guten Händen.

00:07:34: Speaker 1: Wenn wir das mal runterbrechen, vielleicht auch auf die Unternehmen. Und da sprichst du jetzt als IHK Präsident. Welche Erwartungen haben Unternehmen in der Region aktuell an? Die Energieversorgung?

00:07:46: Speaker 2: Also die Energieversorgung muss verlässlich sein. Das ist mit einer der wichtigsten Dinge. Sie muss natürlich auch konkurrenzfähig sein. Das sind sehr, sehr intensive Zeiten, die wir gerade erleben. Da ist es für Unternehmen extrem wichtig, einen verlässlichen Partner zu haben, der auf solche Situationen reagieren kann. Das hat bei der REWAG bisher immer sehr, sehr gut geklappt. Und ich glaube, die Unternehmen wollen auch einen sehr nahen und sehr engen Kontakt mit den Energieversorgern in der Region. Im Austausch bleiben, wo die Wege auch hingehen. Auch der Unternehmen. Da ist speziell im industriellen Umfeld natürlich viel, viel Bedarf und viel Abstimmungsbedarf. Und deshalb ist die persönliche und regionale Komponente für viele das sehr, sehr wichtig und deshalb auch die REWAG ein ganz wichtiger Partner für die Unternehmen in unserem Kammerbezirk beispielsweise.

00:08:28: Speaker 1: Infrastruktur ist ganz wichtig. Energieinfrastruktur, das wissen wir alle, wie wie sicher auch Infrastruktur sein muss. Und das hängt natürlich auch ganz viel an qualifizierten Arbeitskräften. Und da hat die Rewag ganz tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie sieht denn vielleicht grundsätzlich für dich so ein modernes Arbeitszeitmodell aus, damit man auch als Arbeitgeber attraktiv bleibt?

00:08:57: Speaker 2: Also ich glaube, Flexibilität ist natürlich ein großes, großes Wort und auch ein großer Aspekt in unserer Arbeitszeit heute. Wir haben ja mit Menschen zu tun, die vollkommen unterschiedliche Lebensentwürfe haben und natürlich auch ihre Arbeitskraft dann entsprechend im Unternehmen in vollkommen unterschiedlichen Modellen zur Verfügung stellen wollen. Da ist immer so diese diese Waage zwischen einerseits dem Vertrauen, dem man die Mitarbeiter entgegenbringt, aber andererseits auch natürlich Regeln und Rahmen. Ein wichtiges, wichtiges, ein wichtiger Aspekt Als Arbeitgeber muss man sich darauf einstellen, muss flexibel sein und muss, glaube ich, auch eine sehr vertrauensvolle Kultur pflegen. Und viele Arbeitgeber legen Arbeitnehmer heute viel mehr Wert darauf, wie der Umgang in Unternehmen miteinander ist, was die Entwicklungschancen sind. Da hat sich viel getan am Arbeitsmarkt und das ist, glaube ich, auch eine Herausforderung, der die Unternehmen sich stellen müssen. Und da glaube ich, dass sie auf einem sehr guten Weg.

00:09:47: Speaker 1: Und frischer Wind frische Energie kommt immer mit neuen Nachwuchskräften. Jetzt gibt es ja diese allseits bekannten Vorwürfe an die Genze, die weniger arbeiten und mehr Geld. Bist du mit dieser Art genz Energie schon konfrontiert worden?

00:10:07: Speaker 2: Ja, wir haben auch viele junge Mitarbeiter. Wir haben aber auch viele ältere Mitarbeiter. Also bei uns müssten eigentlich alle Welten aufeinanderprallen. Aber ich glaube, das ist gar nicht so der Fall, wenn man eben, wie gesagt sehr, sehr offen ist und sich aufeinander einlässt und sich abstimmt, dann erkennt man auch, dass vielleicht das, was im ersten Schritt eben wie gesagt besagte andere Lebensentwurf ist, gar nicht so unterschiedlich ist zu dem, wie es eigentlich grundsätzlich immer war. Also ich glaube, es gibt einen anderen Fokus, teilweise in der Ausrichtung des eigenen Lebens, auch der eigenen Arbeitsrealität. Das kann enorme Vorteile mit sich bringen. Es kann auch enorme Chancen mit sich bringen, eröffnet auch häufig vielleicht andere Sichtweisen auf die Art und Weise, wie man sich als Unternehmen entwickelt. Aber ist natürlich auch eine Ausprägung dessen, dass wir generell ganz andere Arbeitsrealitäten haben werden in ein paar Jahren, wie wir das vielleicht bisher gewohnt sind. Und deshalb müssen wir diese diese Änderung sozusagen und vielleicht auch die anderen Auffassungen bei unseren Arbeitnehmern, die müssen wir aufnehmen. Wirtschaft ist immer von Wandel geprägt, und zwar nicht nur im Bereich Kunden und im Bereich Produkte, sondern natürlich auch im Bereich der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Und das muss man annehmen, und das ist nicht negativ, sondern das ist eine Chance und kann durchaus einen positiven Aspekt haben. Und wir sind nicht der Meinung, dass die Gen Z irgendwie weniger arbeiten will, überhaupt nicht will, um fantastische Mitarbeiter in dem Segment.

00:11:30: Speaker 1: Ja, was können denn Führungskräfte tun, um Energie statt Druck zu erzeugen? Wie holt man denn vielleicht auch neue Mitarbeiter ab?

00:11:38: Speaker 2: Ja, also ich glaube, es geht elementar darum, wenn man Energie nutzen will. Das ist im Sport genauso. Man muss immer alle mitnehmen. Man muss irgendwie sich darauf fokussieren. Was sind die Stärken der Mitarbeiter? Man muss die auch einsetzen. Man muss die auch aktivieren. Man muss denen Verantwortung übertragen. Und dann kostet es auch nicht so viel eigene Energie, sondern man muss halt einfach versuchen, dass alle ein gemeinsames Projekt haben, einen Gedanken, an den sie glauben, irgendwas Gemeinsames vorwärts bringen wollen und Verantwortung übertragen. Dann entsteht da ganz viel mehr Energie. Und dann muss auch kein Druck entstehen, sondern dann hat jeder ein klares Ziel und möchte an etwas mitarbeiten. Das ist, glaube ich, ein ganz wesentlicher Punkt. Und da sind die Führungskräfte auch gefordert, ihre Mitarbeiter einfach stärker mitzunehmen und mit einem gemeinsamen Gedanken zu vereinen.

00:12:23: Speaker 1: Werbung? Kennt ihr die Dewag Bonuswelt? Vielleicht schon mal gehört? Vielleicht nutzt du die Bonuswelt auch schon. Also aufgepasst wenn ihr FIFA Kunde seid, dann habt ihr Zugang zur Bonuswelt Und in dieser Bonus Welt findet ihr tolle Dinge, die euer Leben in Regensburg und der Region noch schöner machen. Zum Beispiel kostenlose Tickets für Heimspiele des SV oder der Eisbären Regensburg, vergünstigte Eintrittspreise für Familienattraktionen. Der Genuss kommt natürlich auch nicht zu kurz. Wir haben viele Partner aus der Gastronomie und was vielleicht viele auch nicht wissen Jeder Kunde, jede Kundin hat kostenlos Zugriff auf die Bonuswelt. Ihr müsst euch einfach nur anmelden. Der Link ist in den ShowNotes ein Zuckerl der DB AG für euch. Werbung Ende. Was kostet dich am meisten Energie? Vielleicht auch als Führungskraft.

00:13:22: Speaker 2: Also ich glaube, dass wir auch schon in vielen Bereichen so in so Abstimmungsschleifen gefangen sind und es in vielen Bereichen mehr Meetings gibt, als es unbedingt bräuchte und letztendlich dann viele Dinge bespricht, die einfach nur eine klare Entscheidung berichten. Und das ist so Diese Leerläufe kosten viel Energie, glaube ich. Da. Haben wir alle, glaube ich, ein Problem damit. Man sagt nicht ohne Grund, dieses Meeting hätte eine Email sein müssen. Das gibt es in unserem Bereich häufig und ich glaube, am meisten kosten Dinge Energie, die kein Ergebnis bringen. Also bei dem man einfach Dinge tut und kein Ergebnis sieht, keine Lösung erzielt. Das ist. Das kostet auch für mich die meiste Energie. Das hundertste Treffen ohne irgendwie eine konkrete Entscheidung. Das ist erschöpfend. Genau.

00:14:07: Speaker 1: Und auch mal Nein sagen ist auch ganz wichtig. Auch vielleicht in deiner Rolle. Man kann nicht irgendwie immer sich einen Berg anhäufen, den man auch nicht gerecht wird. Kannst du gut Nein sagen?

00:14:19: Speaker 2: Ich kann unglaublich schlecht Nein sagen. Das ist mein großes, mein, mein, eines meiner, meiner vielen negativen Seiten sozusagen ist, dass das nicht Nein sagen können. Also ich neige auch dazu, dass ich dann auf einmal ganz viele Probleme am Tisch habe, die die Probleme anderer Personen sind. Aber ich habe da immer noch ein bisschen ein Helfersyndrom und denke mir, das muss doch irgendwie gehen. Und lass uns doch mal machen und hin und her. Das ist auch etwas, was ich versuche deutlich zu reduzieren. Ich muss häufiger auch Nein sagen, weil, ähm, ja, das sind dann auch die Energiefresser. Wenn man auf einmal viele Themen am Tisch hat, die eigentlich gar nicht seine eigenen Themen sind.

00:14:55: Speaker 1: Wenn du vielleicht einen einzigen Energiemanagement Tipp aus deinem Alltag weitergeben dürftest, welcher wäre das?

00:15:03: Speaker 2: Also ich möchte es ein bisschen erweitern zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt, nämlich ich komme aus dem technischen Umfeld und ich glaube, Energie entweicht nicht aus Systemen und das hat so ein bisschen was mit Karma zu tun. Also seid einfach positiv, Seid positiv zu den Menschen, Bringt die Menschen weiter, denn positive Energie kommt zurück und negative Energie kommt zurück. Und wenn jeder das ist ein bisschen so klingt kitschig, aber mein Lebensmotto Jeden Raum, den man betritt, sollte man einen Funken besser verlassen, wie man ihn aufgefunden hat. Und dann würden wir alle schon weiterkommen. Und dann würden sie die Energie vielleicht auch vermehren und die positive Energie vermehren. Und das, glaube ich, ist mein Tipp. Also seid positiv. Positive Energie brauchen wir der heutigen Zeit mehr denn je.

00:15:45: Speaker 1: Ein sehr schöner Tipp. Den nehmen wir uns alle zu Herzen. Auch noch mal in Hinblick auf deinen Energiestein. Und abschließend habe ich noch eine Frage an dich und zwar von deinem Vorgänger hier im Podcast. Das war Peter Holm von den Eisbären. Der ist dir ja bestens bekannt.

00:16:01: Speaker 2: In der Tat, ja.

00:16:02: Speaker 1: Und der hat eine Frage an dich. Das ist so der Klassiker in diesem Podcast. Die Vorgänger oder Vorgängerinnen dürfen eine Frage an den nächsten Gast stellen. Das ist eine sehr, ähm, ich nenne es mal große Frage. Da würden wir wahrscheinlich noch mal eine halbe Stunde drüber sprechen können, aber ich stelle sie einfach mal. KI im Sport ist längst kein Zukunftsthema mehr. Wo begegnet uns sie heute schon im Alltag und was erwartet uns in den nächsten fünf Jahren? Ich schätze, er will es in Hinblick auf die Eisbären auf den Sport beantwortet sehen.

00:16:38: Speaker 2: Ja, das ist eine wahnsinnig große Frage. Ich glaube, KI ist eine enorme Chance, uns viele, viele Aufgaben abzunehmen, die einfach wiederholend sind, die vielleicht stupide sind und die uns normalerweise ganz, ganz lang dazu binden, irgendwelche Dinge zu analysieren. Und ich glaube, im Sport kann das ein enormer Vorteil sein. In vielen verschiedenen Bereichen natürlich in kaufmännischen Bereichen, aber auch bei der Analyse von Spielern, bei der Optimierung von Trainingsmethoden, bei der Verhinderung von Verletzungen beispielsweise, aber auch sicherlich bei der Verbesserung des Spieltags Erlebnisses. Also es wird uns dann, wenn wir es richtig nutzen, glaube ich, zusammenbringen. Es wird uns das Leben leichter machen. Und das ist auch so mein Wunsch immer bei den Gesprächen. Wo sollten sich KI Projekte hin entwickeln? Ich glaube, es wird immer darum gehen zu sagen Lasst uns das Leben leichter machen, lasst uns die Erfahrungen besser machen. Ich glaube, dass im Sport viel Potenzial. Da gibt es enorme Chancen. Und da wir bei KI erfolgreich einsetzen und ich muss doppelt schmunzeln, weil wir heute Vormittag hier gesessen sind und zusammen mit meinem KI Experten, der Kollege Holmgren sich darüber unterhalten hat, wie wir das jetzt bei den Eisbären besser einsetzen. Also insofern, wie wenn er es gewusst hätte. Auch hier arbeiten wir daran, dass das einfach das Leben ein Stück weit besser wird damit.

00:17:51: Speaker 1: Also liebe Grüße gehen raus an Peter Holmgren. Wir sitzen ja hier in einer ehemaligen Küche. Vielleicht ist es mal ein Küchengespräch, wo wir. Das ist Abendfüllende. Wahrscheinlich.

00:18:02: Speaker 2: Definitiv. Definitiv ja.

00:18:04: Speaker 1: Wir sind schon am Ende. Herzlichen Dank für deine Zeit heute. Herzlichen Dank, dass wir heute hier sein durften. Hat sehr, sehr viel Spaß gemacht, mit dir zu quatschen hier in dieser alten Küche. Danke schön für deine Zeit.

00:18:16: Speaker 2: Danke für die Einladung und alles Gute.

00:18:19: Speaker 1: Danke schön. Und für euch geht es natürlich in zwei Wochen wieder weiter. Wir freuen uns, wenn ihr dann auch wieder einschaltet. Bis dahin eine gute Zeit.

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